Erlebnis aus Malerei, Musik und Lyrik

„Kunst im Amtsgericht“ zeigt Bilder von Elvira Dick und Lyrik von Renate Büchner – Timo Jouko Herrmann spielte eigene Musik

Wiesloch. (pen) Endlose triste Flure, Menschen sitzen zusammengekauert auf Stühlen und starren auf den Boden, ihr Schicksal erwartend, zwischen Haft und Hoffnung schwankend. Gerichte sind deprimierend, schon die Gebäude wirken ausladend. Es gibt nur wenige Ausnahmen. In einem Schönheitswettbewerb der Justizgebäude wurden das aus dem Jahr 1895 stammende Landgericht in Bremen und das Amtsgericht in Lindau zu den schönsten Gerichtsgebäuden in Deutschland gekürt. Auch das Amtsgericht in Wiesloch bietet nur wenige optische Reize, bislang war der opulente Treppenaufgang mit dem großen Glasfenster das Schönste am Gebäude und gerade dieser wurde jetzt durch einen Aufzug „entstellt“. Zwar ist der Aufzug aus Glas, aber dadurch sieht man auch sein technisches Innenleben aus Kabeln und Anschlüssen. Mit dem Aufzug ist das Amtsgericht nun barrierefrei. Gleichzeitig war der Aufzug auch der Grund dafür, dass nach einer Pause von einem Jahr erst jetzt wieder eine Ausstellung im Gerichtsgebäude gezeigt wird, die vom Verein „Kunst im Amtsgericht“ organisiert wurde.

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Quelle: Nr. 114/Rhein-Neckar-Zeitung, 18.08.2012

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